Was sind eigentlich Legionellen & anderes Bakterium

Legionellen
Durch ihre natürliche Verbreitung kommen Legionellen auch im Grundwasser vor. Daher ist es selbstverständlich, das sie im vom Wasserwerk gelieferten Trinkwasser vorkommen können. Bei Temperaturen von etwa 20°C steigt die Vermehrung des Bakteriums an. Zwischen 30° und 45°C fühlen sich die Legionellen sehr wohl und vermehren sich optimal.
In stehendem Wasser haustechnischer Installationen (besonders Klimaanlagen und wenig benutzte Wasserleitungen) in den vorgenannten Temperaturbereichen bestehen ideale Voraussetzungen für die Legionellen. Die Infektion erfolgt durch das Einatmen von zerstäubtem Wasser (Dusche, Waschbecken, Luftbefeuchter, Toilette). Der Erreger ist besonders für ältere Menschen gefährlich.
H5N1 Vogelgrippe
Die aktuelle Bedrohung durch eine mögliche Infektion mit dem H5N1- bzw. Vogelgrippevirus über die Aufnahme von kontaminiertem Wasser nimmt zu.
Das Virus im Vogelkot wird dann beispielsweise über die Dächer in die Zisternen geleitet. Das Einatmen verseuchter Staubpartikel bzw. Wasserdampf und mangelnde Hygiene sind die wahrscheinlichen Ursachen einer Infektion. Zwar überlebt das Virus im Wasser bei 56 °C nur 3 Stunden und bei 22 °C mindestens 4 Tage, jedoch liegt die empfohlene Raumtemperatur für Zisternen unter 15 °C somit steigt die Wahrscheinlichkeit, mit kontaminierten Wasser in Kontakt zu kommen.
Verschmutztes Wasser in Regenwassernutzungsanlagen bzw. Zisternen kann durch UV Wasserentkeimungsanlagen wirksam geklärt werden. alegi wird auch hier angewandt und bietet Ihnen somit auch einen wirksamen Schutz gegen die Influenza-Viren. Eine Lösung bietet Ihnen schon das Gerät alegi 1.2 und schützt den Menschen vor einer Vielzahl von Erregern.
Dazu meldet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (5.April 2008), daß in Pakistan ein Mann seine beiden Brüder mit der Vogelgrippe angesteckt haben soll. Einer von ihnen starb am H5N1-Virus. Es soll sich um den ersten bekannten Fall handeln, bei dem das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde.
Mediziner befürchten nun, dass eine Mutation des aggressiven Erregers eine weltweite Epedimie unter Menschen auslösen könnte.
Escherichia coli
(abgekürzt E.coli) ist ein Bakterium, das auch im menschlichen Körper vorkommt. Diese Bakterien ernähren sich in erster Linie von Zucker und bestimmten Aminosäuren. E.coli -Bakterien dienen als Indikator für fäkale Verunreinigungen zum Beispiel von Wasser.
Der Erreger kann mit der Nahrung, mit rohem Fleisch oder Rohmilch aufgenommen werden. Besonders über fäkalienverseuchtes Trink- und Badewasser werden die Bakterien dem menschlichen Organismus zugeführt. Außerdem ist eine direkte Ansteckung möglich. Bisher wurden viele Arten für menschliche Infektionen nachgewiesen: z. B. Rinderhackfleisch, Salami, Mettwurst, Rohmilch, nicht pasteurisierter Apfelsaft, Salat, Sprossen, Bade- und Trinkwasser. Auch ist eine Übertragung durch direkte Tier-Mensch-Kontakte (z. B. in Streichelzoos oder bei Besuchen landwirtschaftlicher Betriebe) möglich.
Die Übertragung der E.coli-Bakterien von Mensch zu Mensch konnte in Familien, Kindertagesstätten, Altenheimen und Krankenhäusern nachgewiesen werden. Bereits ca. 100 Bakterien genügen für eine Ansteckung.